Grundlagen

Was gehört in einen Hygieneplan?

Typische Bestandteile und deren Struktur – aufgebaut nach dem Prinzip: Was – Wann – Wie – Womit – Wer.

Die Struktur: Was – Wann – Wie – Womit – Wer

Ein praxistauglicher Hygieneplan folgt einer klaren Struktur. So finden Sie und Ihre Mitarbeitenden schnell, was Sie suchen.

Was?

Die Beschreibung der zu reinigenden oder desinfizierenden Fläche, des Geräts oder Instruments. Zum Beispiel: Arbeitsflächen, Waschbecken, Kämme, Scheren, Liegen.

Wann?

Das Intervall oder der Auslöser. Zum Beispiel: Nach jedem Kunden, täglich, wöchentlich, bei sichtbarer Verschmutzung. Hier wird klar, wann die Maßnahme fällig ist.

Wie?

Die konkrete Vorgehensweise. Zum Beispiel: Abwischen mit Desinfektionsmittel, Einweichen in Reinigungslösung, Auswaschen unter fließendem Wasser.

Womit?

Das geeignete Mittel oder Werkzeug. Zum Beispiel: Händedesinfektionsmittel (begrenzt viruzid), Allzweckreiniger, geeignete Reinigungstücher.

Wer?

Die zuständige Person oder Rolle. Zum Beispiel: each Stylist/in, Auszubildende/r, Reinigungspersonal. So ist klar, wer sich um die jeweilige Aufgabe kümmert.

Typische Bereiche und Maßnahmen

Je nach Branche können unterschiedliche Bereiche relevant sein. Hier einige typische Beispiele:

Flächen

Arbeitsplatten, Behandlungsliegen, Barbierstühle, Türklinken, Fußböden

Instrumente

Scheren, Kämme, Bürsten, Pinzetten, Spatel, Rasierer

Geräte

Haartrockner, Scherköpfe, Lampen, Spiegel, Waschbecken

Wäsche

Handtücher, Umhänge, Laken – inklusive Wechselrhythmus

Hände & Haut

Händedesinfektion, Handschuhe, Hautschutz, Hautpflege

Entsorgung

Klingenbehälter, Einmalmaterial, kontaminierte Gegenstände